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Mute - Duncan Jones Netflix-Film

Der Film fängt stark an. Mit Leichtigkeit transportiert er einen von Anfang an in die Atmosphäre eines dystopischen Berlins der Zukunft. Das ist aber keine düstere Weltuntergangsphantasie, sondern ein bunt-punkiger Schauplatz, der liebevoll gestaltet, zumindest fürs Erste, Innovationen erhoffen lässt. Hier zeigt Duncan Jones auch sein Gespür für eine filmische Rhythmik [...]
23 Feb 2018Weiterlesen
Von Björn Höller
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Porto - Eine zähe Zeiterfahrung

Porto ist eine Poesie des Banalen, des Flüchtigen und der Pausen zwischen den Ereignissen. Eine melancholische Konfrontation mit der Vergänglichkeit und ein Bekenntnis zur Entschleunigung im vermeintlich zerstreuten Zeitalter der Ruhelosigkeit. Jeder Moment der Leidenschaft mahnt zugleich vor seinem unausweichlich kommenden Ende. [...]
21 Feb 2018Weiterlesen
Von Björn Höller
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Lady Bird - Achselzucken

Wie Albert Camus Bezugnahme auf den „Mythos des Sisyphos“, in dem Sisyphos auf ewig verdammt ist eine riesen Steinkugel immer wieder von neuem einen Berg hochzurollen, lässt auch Gerwig das Absurde des Daseins in „Lady Bird“ durch die Bilder sprechen. Alles das Gesehene kennt man doch irgendwie schon? Alle diese Elemente jugendlichen Reifens sind doch nichts Neues im Film? – Aber genau das versuchen die Bilder auch nicht zu sein. [...]
17 Feb 2018Weiterlesen
Von Björn Höller
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Thelma - homo digitalis

Endlich ein Film, der sich aus dem Wust der retrophilen uninspirierten Filme abzuheben weiß, dessen Stil und Inhalt dermaßen konvergieren, wie es im Kino selten zu sehen ist. Der neuste Film des norwegischen Regisseurs Joachim Trier erzählt die Geschichte einer jungen Frau namens Thelma, die ihr Elternhaus verlässt, um zu studieren und einen Platz in der Welt zu finden. Dieses Verlassen ist kein Entreißen, kein sich aggressiv Emanzipieren, sondern ein nacktes „In die Welt geworfen sein“ [...]
10 Feb 2018Weiterlesen
Von Björn Höller
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Monster - Vom Erwachsensein

Zunächst gibt er sich als feministischer Film, der das mütterliche Prinzip an oberste Stelle setzt. Der beschützende Schlacht- und Verteidigungsruf der Mutter (Susan Prior) gegen das mannhafte Ungeheuer, das ihr selbst mehr Angst einzujagen scheint, als ihrem Sohn, lässt es schrumpfen und verbannt das Monster in einen Wandschrank. Hier wird es dann in der Endeinstellung durch die Mutter mit einem Glas Milch versorgt. [...]
03 Feb 2018Weiterlesen
Von Björn Höller
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Call Me By Your Name - Sinnlichkeit

Und der bittersüße Schmerz romantischer Liebe wird sich unmerklich auf den Zuschauer übertragen. Das knisternde kleine Feuer umgeben von eisiger Winterkälte erinnert an die Sonnenstrahlen auf den umschlungenen Körpern und zeichnet sich eindrücklich auf dem Gesicht Elios‘ ab. So entlässt der Film mit eben jenem Gefühl der Sehnsucht, das er über zwei Stunden aufbaut. Aber um welchen Preis? [...]
31 Jan 2018Weiterlesen
Von Björn Höller
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Die dunkelste Stunde - Schnell vergessen

Die Nebendarsteller, die weniger unter dem imperativischen Fluch „historisch korrekt“ stehen dürften, sind dann auch gleich um einiges lebendiger. Dass die Academy dieses mimetische Holzklotztheater beeindruckend findet ist nur konsequent, wenn man sich die ausgezeichneten Darsteller der vergangenen Jahre anschaut. Es reicht wohl schon das naive Staunen darüber, dass eine Bewegung oder Mimik ähnlich oder im besten Fall fast gleich ist, wie seine reale Vorlage, um gutes Schauspiel zu definieren. [...]
26 Jan 2018Weiterlesen
Von Björn Höller
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Queen of Earth - Das Dazwischen

Queen of Earth ist einer dieser wenigen Filme, die man, nichts weiter ahnend, bei der Recherche nach neuen oder andersartigen Filmen entdeckt. Einer dieser randseitigen Indiefilme, die dann oft auch als Indieperlen bezeichnet werden und die, wenn man sie daraufhin mit hohen Erwartungen gesehen hat, zumeist nur enttäuschen konnten. Oder aber, in seltenen Fällen, die Erwartungen maßlos übertreffen [...]
23 Jan 2018Weiterlesen
Von Björn Höller